Tauchen in der Adria – Kurzbericht

Das Rote Meer ist für uns gegenwärtig unerreichbar. Also sind wir zweigleisig gefahren und haben bereits vor Wochen ein Mobilheim in Sv. Marina gebucht. Weil wir das Gebiet in Istrien kennen, hatten wir uns dafür entschieden.
Da wir nur zu Dritt waren (Uta, Ole und ich) bildeten wir eine Fahrgemeinschaft. Donnerstagabend ging es los. Wir holten Ole ab und fuhren durch bis Sv. Marina (1.170 km), natürlich mit zwei kurzen Pipi-Pausen. Aber nach 12,5 Stunden war auch das geschafft. Der Platz war fast nicht wieder zu erkennen. Inzwischen hat man dort 2 Pools gebaut und es gibt Mobilheime ohne Ende. Die Caravan-Standplätze waren vielleicht zu 30% ausgelastet. Vom Tauchen her gibt es nichts besonderes zu berichten. Kaum Fisch, dafür ein paar Krabben. Während ich vor 20 Jahren dort bei jedem Tauchgang Oktopus hatte, in diesem Urlaub nicht einen. Das Highlight waren 2 Flügelrossfische und ein ein Conger. Auch wenn die Preise für das Tauchen sehr human waren, ist es doch nicht der Reißer gewesen, da man nur von 9-13 und 15 bis 18 Uhr Tauchen darf. Um das richtig zu verstehen, inklusive Ein- und Ausstieg. Außerdem darf man nur dort seinen Tauchgang beenden, wo man ihn auch angefangen hat. Dafür hatten wir alle Wetter, von 30 °C und Sonnenschein bis hin zu 1,5 Tagen ordentlichen Regen. Wassertemperaturen lagen bei 24 °C mit kaum spürbaren Sprungschichten. Uns war es jedenfalls recht. Das Essen und die Getränke dort waren o.k., kosten aber ebenso viel wie in Deutschland. Wichtig war, dass wir uns vertragen haben. Ole meint jedenfalls, er würde wieder mit uns fahren. Wir haben uns ja auch gegenseitig kameradschaftlich verhalten. Uta und ich fanden es insgesamt als Urlaub gut. Aber ein Vergleich mit ein paar Tagen am Roten Meer hat ergeben, dass es in fast allen Belangen eben doch nur ein Ersatzurlaubsziel war. Übrigens, fährt man da im Juli/August hin, ist das alles viel preisintensiver als ein Urlaub am Roten Meer zum gleichen Zeitpunkt. Am Freitag, dem 4.9. sind wir gegen 17 Uhr wieder Richtung Heimat gestartet und trafen ohne Grenz- bzw. Corona-Kontrollen (Salzburg-Bad Reichenhall) am Samstagmorgen um 7 Uhr bei Oles Bäcker wieder ein.
Sei es drum, hoffen wir, dass Corona bald „Adé“ sagt und wir ab kommenden Sommer wieder normal reisen können.

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