Bericht der Mitgliederversammlung

Rechenschaftsbericht

Entsprechend der Mitgliedsbeiträge und der gemeldeten Versicherungsnehmer bei „aqua med“ sind wir seit 01.01.2017 29 versicherte Tauch-Mitglieder, inkl. + Ratzi, Mela und Tine. Verlassen hat uns die Familie Claus (Drummer). Sie begründeten es damit, dass sie auf Grund ihrer Jobs so selten an unseren Maßnahmen teilnehmen können. Neu dazugekommen ist Hannes, den wir heute recht herzlich begrüßen. Außerdem haben wir zwei Neuaufnahmen aus Dänemark. Frank und Hanne Österlund sind langjährige Freunde von mir und Geschäftspartner von mir und Irisdruck. Ich bin mir auch sicher, dass wir in diesem Jahr wieder 2 neue dazu bekommen werden.
Für das Jahr 2016 hatten wir 21 Aktivitäten geplant, Zum Vergleich: 2013 waren es 14 Aktivitäten, im Jahr 2014 waren es 26 Aktivitäten und 2015 dann 24 Aktivitäten. In dem Bereich arbeiten wir gut und stabil. Mehr ist auch nicht zu organisieren. In 2016 fiel nur Nordhausen komplett mangels preisgünstiger Übernachtungsmöglichkeiten aus. Und Pretzien wurde erst an den Üdersee verlegt und dann nochmals nach Wittstock und zu Ausbildungsmaßnahmen genutzt. Der Reihe nach:

Entsprechend unserer Satzung, nachdem uns die Umwelt nicht egal ist, reden wir nicht nur darüber und fordern von Anderen, sondern leisten selbst wesentlich mehr Dienst an der Gesellschaft als so viele Redner. So haben wir in diesem Jahr sogar zwei Gewässerentrümpelungsmaßnahmen durchgeführt. Die erste am „Neuen See“ in Falkensee war lange geplant. In Falkensee erlebten wir zum ersten mal, dass ein Gewässer nicht voller Müll sein muss. Das positive Fazit dazu lautet: Wenn die Kommune in ausreichender Menge Müllplätze, dazu noch in guter Qualität anbietet, wird das Gewässer eben nicht durch Müll verschmutzt. Die zweite Maßnahme am Fennpfuhl in unsrem eigenen Berliner Bezirk folgte relativ kurzfristig auf Wunsch der Bürgerinitiative „Fennpfuhl e.V.“. Gerade am Fennpfuhl haben wir bewiesen, wie schnell wir Kräfte mobilisieren können, waren doch schon die meisten von uns im Urlaub oder anderweitig verplant. Dennoch haben wir eine starke Leistung bei beiden Einsätzen in diesem Jahr durchgeführt. Dazu hat uns der Bürgerverein in allen Belangen unterstützt.
Unsere Reinigungsaktivitäten von Gewässern in 2016 sind in zwei Youtube-Filme von Max Green zu sehen. „Badezeit mit Hindernissen???“ sowie „Berlin wird sauber!“ lauten die Namen der Filme. Bisher wurde die beiden Filme 1.972 mal gesehen.

Ohne Zweifel hatten wir in diesem Jahr gleich mehrere Höhepunkte. Auch wenn die positiven und negativen Bewertungen der Teilnehmer auf unserer Homepage dazu immer recht dürftig sind, das liegt wohl eher an der massiven Nutzung von WhatsApp über Mobilgeräte, sind wir uns im Grunde einig. Das Jahr verlief aus Vereinssicht sehr gut.
Horka hielt, was es versprochen hat. Und Cosi freut sich jedes Jahr auf unser Wiederkommen.
Aber wer das Paddeln auf der Stepenitz erlebt hat, konnte nur sagen, dass es hervorragend von den Veranstaltern organisiert und durchgeführt war. Dank unserem Freund Frank Möller. Ein toller Kurs, sehr gutes Essen, sämtliche Getränke und abends einfache abenteuerliche Unterkunft! Das sind Dinge, die vergessen wir sobald nicht wieder, schon gar nicht die Biber, die wir aus 3-10 Metern Entfernung beobachten konnten.
Eine vollkommen neue Erfahrung haben wir gemacht, als wir das Preisausschreiben der Deutschen Bahn gewonnen haben. Mit dem zur Verfügung stehenden Eisenbahnwaggon sind wir zu einem Besuch auf dem Hamburger Weihnachtsmarkt aufgebrochen. 31 Mitglieder, inkl. Angehörige und Freunde kamen in den Genuss der feucht-fröhlichen Veranstaltung. Die Disziplin und der Zusammenhalt waren wieder einmal beispielhaft. Die finanzielle Situation zu dieser Maßnahme wird im Anschluss an dem Rechenschaftsbericht im Finanzbericht erläutern. Vorab, dadurch, dass jeder Teilnehmer seine Kosten selbst trug, bezuschusste der Verein lediglich einen mittleren zweistelligen Euro-Betrag. Danke für die Organisation und Betreuung durch die Konowalenkos. Catrin und Hartmut haben sich in unserem Namen schon mit einem kleinen Präsent bedankt.
Wenn wir nachher zum Finanzbericht kommen, werden wir feststellen, dass einige wenige Taucher von uns jährlich dafür sorgen, dass immer ordentlich finanzielle Mittel vorhanden sind. Ja, sie verlegen Schichten oder nehmen Urlaub. Daher gilt besonderer Dank unserem Matze, GST-Uwe, DocBa, André und wen auch immer ich jetzt vergessen habe. Durch ungeplante Wartungs- und Reparaturarbeiten an der Fontäne im Weißen See und den ungeplanten 2. Arbeitseinsatz, der als Projekt vom Bezirk bezuschusst wurde, konnten wir ca. 3.000,00 € über den Plan einnehmen. Und im kommenden Frühjahr werden wir wieder durch die dann durchgeführten Reparaturen im Weißen See gutes Geld generieren können. Voraussetzung ist natürlich, dass sich genügend Unterwasserarbeitskräfte finden. Bitte plant unbedingt diese Arbeiten in eure Planung ein. Solche Arbeiten sind ungemein wichtig für uns. Schaffen sie doch die finanzielle Grundlage, dass wir auch eine 2. Tauchsafari mit beträchtlichen Mitteln bezuschussen konnten. Und damit sind wir bei der Auswertung der 2. Tauchsafari, die gerade mal vor genau einem Monat startete. Unter dem Motto „Korallenbewuchs und ihr ökologischer Zustand im Roten Meer“ startete die Safari. Jeden Abend wurden jeweils die Fotos ausgetauscht bzw. eingesammelt und Bilder ausgewertet. Auch wenn es Frau Schurig nicht hören möchte. Hartmut wird heute feierlich bekannt geben, wann der fertige Film vorliegt. Viel erfuhren wir außerdem über den „El Ninho“, einem Erderwärmungsphänomen, das weltweit für die Korallenbleiche zuständig ist. So konnten wir Zusammenhänge erkennen, wie sich die Ökologie im Roten Meer weiterhin verändert.
Die Safari war ein voller Erfolg. Somit steht einer Planung für die 3. Safari unter dem Forschungsauftrag „Vorkommen und Verhalten von Hochseehaien im Roten Meer“ nichts mehr im Wege. Ob und unter welchen Bedingungen solch eine Safari sinnvoll ist, dass entscheidet ihr heute hier. In jedem Fall müssen wir eine faire Lösung, damit nicht einer als Organisator die alleinige finanzielle Verantwortung trägt.

Zum Schluss möchte ich mich allen Mitgliedern bedanken, die sich hier gut eingebracht haben. Besonderer Dank an Uta, die die Finanzen jederzeit im Blick hat und sehr viel Zeit dafür aufwendet. Ohne Uta wären die 2. Safari sowie die Hamburg-Fahrt gar nicht möglich gewesen.

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