19. Arbeitseinsatz am Papenpfuhlbecken ist beendet

Dieses mal hatten André und Mela das Heft des Handelns in der Hand. Mit den Kindern waren wir fast 30 Leute, die unter schweren körperlichen Bedingungen Ihren Arbeit am und im See verrichteten. Mit Unterstützung durch Herrn Krüger vom Senat, der unter anderem für die Berliner Landesgewässer zuständig ist, haben wir alle einen nützlichen Tag verbracht. Der Reihe nach:
Nicht nur die „Jungen Tauchpioniere“, auch etliche Anwohner der Dingelstädter Str. waren fleißig und eine echte Hilfe. Mit 6 Schubkarren rückten wir den Dreck, Müll und Schrott zu Leibe. 6 Herren gingen als 2er-Teams ins Wasser. Das war eine echte Herausforderung. Der Rest der Müllsammler hatte weite Wege zurückzulegen um des Geborgene in den Container zu befördern. Die Wasserschicht über dem Sediment war teilweise nur 10 bis 120 cm hoch. Ergo, das Sediment darunter ging teilweise bis in den Schritt und verlangsamte an diesen Stellen das Arbeiten. Das Geborgene wurde an Land gebracht und von den Land-Reinigern in den Container gebracht. Kfz.-Felgen, Tresore (eigentlich wie jedes mal), wieder ein paar Einkaufswagen, Stühle, Plastikmüll, Flaschen, Gläser, Kanister, dutzende von leeren Konservendosen, Elektroschrott, Bauzaunabsperrelemente und unvorstellbar viele vergammelte Klamotten waren die Ausbeute. Jedenfalls war der Container am Ende voll. Am schlimmsten sah es immer an den Stellen aus, wo man gut zum Angeln ans Wasser kommt. Wir glauben eigentlich nicht, dass es sich hierbei um organisierte Angler handelt. Denn „richtige“ Angler verlassen den Platz sauberer als sie ihn vorgefunden haben.
Eigentlich haben wir in einem eingefriedeten Grundstück der Deutschen Bahn, also Betriebsgelände, gereinigt. Der Zutritt ist hier auch untersagt. Das hält aber einige Menschen nicht davon ab, immer wieder dort einzudringen und ihren Dreck zu hinterlassen.
Ja, wir haben auch gesehen, dass sich auf einem kleinen Areal am Wasser eine selbstgebaute Unterkunft von saisonalen Obdachlosen befindet. Natürlich haben wir diese nicht zerstört oder abgerissen. Denn genau an dieser einen Stelle war es durch ein Obdachlosenpärchen gut sauber geräumt. Als wir nach etwa 3 bis 4 Stunden fertig waren aßen wir das Futter, welches uns Mela und Marv inzwischen zubereitet hatten. Und natürlich haben wir keinen eigenen Müll hinterlassen. Der größte Dank gilt dem Verantwortlichen für das Wetter. Das war übrigens Mela! Die ganzen Tage haben wir gerätselt und gehofft. Und das Wetter hat mitgespielt. Also, bis zum 20. Arbeitseinsatz! Gerne wieder mit und für den Senat, Herr Krüger! Was den allgemeinen Zustand des Sees betrifft und was für die Zukunft notwendig ist, das müssten wir mit dem Verantwortlichen beim Senat noch besprechen.

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